Ausgabe 3/2017

Editoral - Ausgabe 3

Wirft man einen Frosch in heisses Wasser, so springt er sofort wieder heraus. Setzt man ihn jedoch in einen Topf mit ­kaltem Wasser und erhitzt diesen, so rührt er sich nicht von der ­Stelle – und ergibt sich seinem Schicksal. Was ein Frosch mit der Weinfelder City zu tun hat?

Auch bei Menschen ist Ähnliches wie beim Frosch feststellbar. Es gibt solche, die haben oft Schwierigkeiten, Dinge und Entwicklungen wahrzunehmen, die sich schleichend vor ihrer Nase abspielen. Sie wollen die Augen partout nicht für Veränderungen öffnen. Es gibt aber auch jene, die aktiv sind und sich mit einem beherzten Sprung aus der misslichen ­Situation zu retten versuchen.

Die Frage bleibt Ihnen überlassen, welcher «Frosch-Typ» Sie sind. Mitglieder der ersten Gruppe werden irgendwann feststellen, wie öde doch ein leeres Zentrum ohne attrak­tive Fachgeschäfte ist. Und sie werden erst nach der letzten Geschäftsaufgabe lamentieren, wie skandalös doch alles sei, wie schade. Und hätte man doch … «Frösche» der zweiten Gruppe anerkennen die grossen Anstrengungen der (noch) zahlreichen Fachgeschäfte und goutieren diese mit regel­mässigen Einkäufen vor Ort.

Ihr Urs Tiefenauer


Innovation hängt an jedem einzelnen

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Innovation hängt an jedem einzelnen

WEGA 2017 – vom 28. September bis zum 2. Oktober herrscht in Weinfelden wieder «Ausnahmezustand», und dies im positiven Sinne. Heinz Schadegg, Verwaltungsratspräsident der WEGA Messe AG, betitelt die WEGA gar liebevoll als «Klassenzusammenkunft». Viele ausgeflogene Weinfelder/-innen würden ihrer Heimat jedes Jahr eigens für einen WEGA-Abstecher einen Besuch abstatten, um Freunde und Kollegen früherer Tage zu treffen. So nennt sich denn die WEGA auch zurecht eine «Familienmesse für Generationen, eine Messe von allen – für alle».

Was einige initiative Gewerbler vor 66 Jahren in einer kleinen Turnhalle mit der Premiere einer Gewerbeausstellung begonnen haben, hat sich heute zu einem Grossevent mit über 100 000 Besuchern/-innen entwickelt. Und im wahrsten Sinne des Wortes mittendrin sind die Weinfelder Fachgeschäfte. Dass die WEGA für sie eine Beeinträchtigung bedeutet, will Kurt Schadegg gar nicht von der Hand weisen – dessen sind sich die WEGA-Verantwortlichen bewusst. Allerdings setzen sie sich auch regelmässig gemeinsam an einen Tisch, erkennen Mankos, diskutieren Optimierungsvorschläge und realisieren diese auch. Beispiele: die WC-Anlagen wurden verdoppelt, der Betrag für Sicherheit in den letzten 10 Jahren von CHF 15 000.00 auf CHF 150 000.00 erhöht.

Allerdings verweist er auch auf die Innovationsfreude und Weitsicht jedes einzelnen Geschäftsmannes. Seine berechtigte Frage: «Welche Chance hat ein Fachgeschäft sonst noch, Dienstleistungen und Angebote vor einem so zahlreichen Publikum zu präsentieren?» Die WEGA sei so tief verwurzelt, auch von der politischen Seite getragen und ganz einfach nicht mehr aus Weinfelden wegzudenken. Das müsste doch für die Fachgeschäfte heissen, diesen Fakt als gegeben hinzunehmen und nicht die Faust im Sack zu machen, sich rund um die WEGA-Zeit mit besonderen Aktionen zu positionieren und allenfalls auch selbst als Aussteller aufzutreten. Vielen windet Schadegg allerdings auch ein Kränzchen für ihre Innovationsbereitschaft, ihre Kreativität und Kulanz während der schönsten Tage in Weinfelden.

Was einige initiative Gewerbler vor 66 Jahren in einer kleinen Turnhalle mit der Premiere einer Gewerbeausstellung begonnen haben, hat sich heute zu einem Grossevent mit über 100 000 Besuchern/-innen entwickelt. Und im wahrsten Sinne des Wortes mittendrin sind die Weinfelder Fachgeschäfte. Dass die WEGA für sie eine Beeinträchtigung bedeutet, will Kurt Schadegg gar nicht von der Hand weisen – dessen sind sich die WEGA-Verantwortlichen bewusst. Allerdings setzen sie sich auch regelmässig gemeinsam an einen Tisch, erkennen Mankos, diskutieren Optimierungsvorschläge und realisieren diese auch. Beispiele: die WC-Anlagen wurden verdoppelt, der Betrag für Sicherheit in den letzten 10 Jahren von CHF 15 000.00 auf CHF 150 000.00 erhöht.

Allerdings verweist er auch auf die Innovationsfreude und Weitsicht jedes einzelnen Geschäftsmannes. Seine berechtigte Frage: «Welche Chance hat ein Fachgeschäft sonst noch, Dienstleistungen und Angebote vor einem so zahlreichen Publikum zu präsentieren?» Die WEGA sei so tief verwurzelt, auch von der politischen Seite getragen und ganz einfach nicht mehr aus Weinfelden wegzudenken. Das müsste doch für die Fachgeschäfte heissen, diesen Fakt als gegeben hinzunehmen und nicht die Faust im Sack zu machen, sich rund um die WEGA-Zeit mit besonderen Aktionen zu positionieren und allenfalls auch selbst als Aussteller aufzutreten. Vielen windet Schadegg allerdings auch ein Kränzchen für ihre Innovationsbereitschaft, ihre Kreativität und Kulanz während der schönsten Tage in Weinfelden.


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