September 2017 / von Urs Tiefenauer / In Madoerin

Das Konzept hat mich begeistert

Dass ein Teil des Geschäfts für den Gastro-Bereich reserviert wurde, hat viel mit der persönlichen Lebensphilosophie des Inhaberpaars Madörin zu tun. Das gesteckte Ziel auf alle Fälle haben sie erreicht: Heute wird dort eine richtige Kaffee-Kultur gelebt.

Kaffee-Kultur by Madörin bezieht sich einerseits auf den Kaffee selbst, andererseits, und das ist Lukas Madörin mindestens ebenso wichtig, auf eine zweite Deutung: Kaffee-Kultur umschreibt für ihn auch die Zusammenkunft von Menschen zum gegenseitigen Austausch. So nutzt er selbst, der das Gesellige, die Auszeit und das Philosophieren mit Menschen liebt, das Bistro für Gespräche zusammen mit Kunden oder Lieferanten. Ganz wesentlichen Anteil zum Gelingen dieser Kaffee-Kultur trägt auch das Ambiente bei – erst kürzlich wurde nochmals daran gefeilt, um eine noch wärmere und wohligere Atmosphäre auszustrahlen. Neben Gruppen gönnen sich dort auch Einzelpersonen eine kurze Auszeit – für einen Kaffee und einen kurzen Blick in eine Zeitung aus dem reichen Angebot. Für einen treuen, regelmässigen Gast hat Lukas Madörin sogar eigens die Luzerner Zeitung abonniert – so weit geht Individualität und Wertschätzung.

Aus Südafrika hat Lukas Madörin die Refill-Kultur in den Thurgau gebracht: Der erste Kaffee kostet, die weiteren sind gratis. Dafür wird auf eine Bedienung verzichtet. Und was die Qualität des Kaffees betrifft, zählt nur das Beste: Bio Fairtrade Kaffee vom Thurgauer Kaffee-Spezialisten, dem Kaffee-Erlebnis Märstetten von Lukas Zurbuchen. Die verschiedenen Leckereien zum Kaffee werden alle selbst hergestellt. Als Spezialität gilt der Schokokuchen – für viele «the best choco cake in town».